Sehenswertes

Bild Bezeichnung

Der Seierturm mit:


Historischem und sekundengenauem Uhrwerk + Schlagwerk mit historischer
"Rose-Glocke"
und
Mahnmal
(Krieger-Ehrenmal),

und

und Richtstätte

.

Der Seierturm ist das Wahrzeichen von Zottelstedt. Er ist 23 m hoch und wurde 1499 erstmals urkundlich erwähnt. Er diente im Mittelalter als Richtstätte. Bis 1890 befanden sich zwischen den Rundbögen Halseisen zur Fesselung der Gefangenen.
Vermutlich wurden da Straftäter, so gefesselt, zur Abschreckung an den Pranger gestellt.
Die Räume über den Rundbögen waren Wohnräume für den Pächter der Dorfbäckerei, die westlich an den Seierturm angebaut war.
Nach 1945 wurden die Rundbögen zugemauert und Fenster sowie eine Tür eingesetzt. Der so entstandene Raum diente als Bürgermeisteramt, päter als Friseurstube und danach als Jugendzimmer.
Im Jahre 2006 wurden die Bögen wieder geöffnet. Eine Nachbildung der Halseisen wurde dabei wieder angebracht.
Der Seierturm war für viele Maler Motiv.
Die Abbildungen (mehrfache) vom  expressionistischen Maler  Lyonel Feininger sind weltberühmt und stehen in den bedeutendsten Galerien dieser Welt. Er malte den Seierturm im Jahre 1916.

Eine Kopie des Bildes schenkte 1999, im Zuge der 500. Jahrfeier, der beliebte Landrat Münchberg der Gemeinde.
Aber auch Ortsansässige Künstler  versuchten sich erfolgreich (Walther Gelfert, Friedhelm Ehrhard, Peter Schmidt...)

Links  unter dem Mahnmal die wertvollste Abbildung unseres Seierturmes. Sie wurde bei Sotheby's London für knapp
3 Millionen £ versteigert.
"L. Feininger,Zottelstedt II
(Town Hall II)",

 
 Hier ein jüngeres Ölgemälde von
Friedhelm Ehrhardt-
wohl nicht ganz so hoch gehandelt :-)

 

Heute kämpft der Ortsteilrat Zottelstedts seit über zwei Jahren um die Erhaltung unseres historisch wertvollen Wahrzeichens, denn das Dach über dem Uhrwerk ist undicht. Der eindringende Regen wird seitdem mit aufgestellten Maurerkübeln aufgefangen, um größere Schäden zu vermeiden. Die Wände sind bereits durchnässt.
Die Stadt hat die Sanierung seit langem zugesagt, aber bis heute war das nicht möglich. Es werden andere Prioritäten vom Stadtrat Apolda, der unsere Gemeinde nun verwaltet, gesetzt.



ATB=Apoldaer Tageblatt

 

Kriegerdenkmal

und Mahnmal am Seierturm
Bildhauer Zauche

 

Arno Oswald Zauche (* 1. Juni 1875 in Weimar; † 29. Mai 1941 in Weimar) war ein deutscher Bildhauer und Porzellankeramiker.

Zauche war ein Schüler von Adolf von Donndorf.
Er ist somit der Weimarer Bildhauerschule zuzurechnen.
In der Zeit nach 1913 (nach dem Weggang des Gründers Max Adolf Pfeiffer zur Porzellanmanufaktur Meißen) war Zauche künstlerischer Mitarbeiter der Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

Mehrere Entwürfe für Denkmäler und Brunnen in Thüringen,
z. B. ein über drei Meter hohes Standbild für ein Denkmal des Fürsten Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen auf dem Langen Berg bei Gehren aus dem Jahr 1912.
Die Brunnenplatte des Herzog-Georg-Brunnens in Dornburg-Camburg, die sich heute im dortigen Stadtmuseum befindet,
der den Froschbrunnen (Weimar) von 1910 bzw. den Stockentenbrunnen.

In Weimar ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten
des 94. Thüringischen Infanterieregiments
(ehemaliger Standort vor dem Südflügel des Weimarer Stadtschlosses, 1949 entfernt).

Ein großformatiges Sandsteinrelief Gründung der Universität, mit der Göttin Pallas Athene,
1908 zur Einweihung der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Supraporte an der Nordwand des kleinen Innenhofes des Hauptgebäudes). Eine etwa einen Meter große Plastik Fußballspielergruppe von Zauche stand zuletzt in der Bibliothek der Landesturnanstalt Jena (heute Institut für Sportwissenschaften der Universität). Sie wurde im April 1940 auf Antrag des damaligen Institutsdirektors Ernst Herberger angefertigt.
Am 12. April vermerkte der zuständige Minister Marschler zwar in den Akten, dass die Fußballspieler im Unterschied zur Figur eines anderen Künstlers am Institut verbleiben sollten. Der weitere Verbleib der Figurengruppe ist jedoch unbekannt, es sind auch keine Abbildungen bekannt.
Wegen seiner heroischen Darstellungen von Kriegern, wurde er zu DDR-Zeiten totgeschwiegen und fand als Künstler kaum Beachtung. Mehrere von ihm geschaffene Kriegerdenkmäler wurden nach dem 2. Weltkrieg vernichtet oder entfernt.

Eingeweiht wurde das Denkmal am
 Sonntag, d. 15.09.1929

Heftig gestritten wurde vorher bezüglich des Standortes:
" Im Dorfe oder auf dem Friedhof".

Das Denkmal erinnert an die in den Krieg befohlenen Väter und Söhne Zottelstedts, die diesen nicht überlebten.  Es sollte damals den Angehörigen bei ihrer Trauerbewältigung helfen.
Heute mahnt und lehrt das Denkmal : Nie WIEDER KRIEG!
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Wir erinnern  uns mit Andacht und Respekt an die gefallenen Soldaten aus unseren Familien, wenn wir heute vor dem Denkmal stehen. Regelmäßig wird ihnen auch heute noch mit angebrachten Kränzen gedacht.


Wir wissen aber auch, dass die Entscheidungsträger, die den Krieg anzetteln, immer die Toten Soldaten nachträglich zu Helden stilisierten, wie auch im Zeitungsartikel von 1929. 
Es ist aber der armseliger Versuch der Verantwortlichen dem Sterben der Vätern und Söhnen unserer Familien nachträglich Sinn für ihren Krieg zu verleihen.

Die politischen Entscheidungsträger wollen sich so nachträglich

aus der Verantwortung und Schuld stehlen.


Knapp 100 Jahre nach Denkmaleinweihung gibt es wieder Menschen, die Krieg mit deutscher Beteiligung befeuern.
Es ist kein guter Weg:
Bevormundung Anderer-->
Boykott-->
Not-->
Waffen Sendung in den Krieg -->
Kriegsbeteiligung -->
Tod


Diese Menschen haben nichts aus den letzten Jahrzehnten  von den damaligen klugen Entscheidungsträgern, in der Zeit des Kalten Krieges gelernt. Deren (Adenauer, Brentano, Brandt, Scheel, Genscher. Schmidt, Schröder, Kohl...) Mittel waren kluge Diplomatie untersetzt durch:
Resespekt+Handel
-->
Wohlstand-->
Annäherung
-->
Wandel -->

Frieden

 


Alte Verkleidung des Uhrwerkes mit Inschrift

Die Uhr im Seierturm



 

 

 

Die "Rose-Glocke" im Seierturm


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Kirche
 
Kirchglocken

 

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  Museumsstube im Seierturm

 

Hopp-Berg-Hütte
Aussichtsplattform

Mit Erinnerung an Dorfschmiede

 

 

Hoppberghütte und "Kuhstall-Hotel"
inzwischen Geheimtipp für Ilm-Radwanderweg-Touristen
 

Sühnekreuz

 

"Günthers Ruh"

 

  Naturgarten Ehrhardt
Bericht im TV- MDR
   

Sanierte alte Bauernhäuser

 

 

 

Zur Event-Scheune und Pension
umgebauter ehemaliger LPG-Kuhstall (vorher Stallung Rittergut)

und ehemalige
Bachschule

 

 "Kuhstall-Hotel" und Hoppberghütte inzwischen Geheimtipp
für Ilm-Radwanderweg-Touristen
 

http://kuhstall-zottelstedt.de/

 

  Mündung des Pfiffelbaches in die Ilm
mit Schleuse zum Mühlgraben (ehemalige Niedermühle)

 

 

Landfleischerei Jürgen Helmich

 

Ökofleisch und Wurst direkt vom Bauern

 
 Bauernhof Helmich

 

Pferdedenkmal
an der "Pferde-Ilm"

am Radwanderweg an der Ilm am Ortsausgang Richtung Mattstedt